OK, das Spargel-Risotto ist schon sehr gut angekommen bei euch. Jetzt eine neue Variante mit den Steinpilzen: Diese Variante ist ein Gericht für ruhige Tage und langsame Löffel – genau richtig, wenn der Körper nach Halt, Wärme und Aufbau verlangt. Über den Emmer wisst ihr ja schon einiges, die Steinpilze hier bringen Tiefe und Waldaroma auf den Teller – kräftig im Geschmack, aber fein eingebettet in die cremige Struktur des Risottos. Sie liefern wertvolle Mineralstoffe und B-Vitamine und werden hier bewusst langsam gegart, damit sie gut bekömmlich bleiben und ihre ganze Wärme entfalten dürfen. Dieses Risotto ist kein lautes Gericht, sondern ein leises: Es nährt, ohne zu beschweren, erdet, ohne müde zu machen, und schenkt genau jene Art von Stärke, die nicht antreibt, sondern trägt. Ein Teller Geborgenheit, der Körper und Seele gleichermaßen wärmt – ideal für das Wochenbett oder immer dann, wenn du dir selbst etwas Gutes tun möchtest. Löffel für Löffel, ganz in deinem Tempo.
Zubereitungsempfehlung: Risotto wärmen geht eigentlich nur so richtig gut im Wasserbad. Alle anderen Alternativen – aber das kennt ihr bestimmt – da klebt’s wo an, da pickt’s dann zam. Also nehmt euch kurz die Zeit und lasst das Glas zu Bade.